Fragen und Antworten2024-02-12T20:19:25+01:00

Fragen und Antworten

Albtraumcoaching2024-02-27T15:31:34+01:00

Bestimmte Alpträume, besonders bei Vorliegen einer Posttraumatischen Belastungsstörung, werden nicht gedeutet, sondern mit Hilfe der Vorstellungskraft verändert. Beispielsweise werden vor Eintreten der bedrohlichen Traumsituation helfende Menschen oder Wesen imaginiert, die das bedrohte Kind oder den Erwachsenen aus der Gefahr herausholen. Wird dieses imaginative Vorgehen häufig wiederholt, ändern sich die Alpträume mit hoher Wahrscheinlichkeit.

Brainlog-Therapie2024-02-27T15:17:08+01:00

Brainlog ist ein modernes, offenes Verfahren, das die neuesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung mit den Grundlagen des Humanistischen Weltbildes verknüpft. Auf der Basis von Bewusstheit, Wertschätzung und Empathie führt die methodische Weiterentwicklung Bilateraler Therapieformen, wie EMDR und Brainspotting zu schnellen und nachhaltigen Erkenntnis- und Heilungsprozessen.

Das Bipolare Heilungsprinzip – Belastung-Pol und Ressourcen-Pol werden miteinander verbunden. Die aktive Umfokussierung auf Ressourcen ermöglicht eine Unterbrechung bestehender Muster, und die Ausbreitung emotionaler Belastungsmuster wird durch einen selbstregulatorischen Mechanismus begrenzt.

Spezifische Ressourcenarbeit aus der Positiven Psychologie – Brainlog setzt auf zwei Ebenen an. Einmal geht es um das Verringern und Beseitigen von Belastungen, andererseits um das Etablieren spezifisch abrufbarer Ressourcen (Stärken stärken).

Business-Coaching2024-02-27T15:28:38+01:00

Business-Coaching ist ein individueller Prozess für Menschen mit Managementaufgaben und/oder herausfordernden Zielsetzungen. Im Fokus steht die berufliche Weiterentwicklung und Leistungs­steigerung des Klienten. Coaching ist ein individueller Begleitungsprozess und findet auf Augenhöhe statt. Das bedeutet, dass der Coach keine direkten Lösungsvorschläge liefert, sondern den Klienten durch Reflexionsprozesse begleitet und ihn dazu anregt, Ziele zu hinterfragen und eigene Lösungswege zu entwickeln.

EMDR2024-02-27T15:34:36+01:00

Als Therapieform, die Traumafolgestörungen am schnellsten und wirksamsten heilt, gilt derzeit die EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing). Eine Therapie mit EMDR benötigt nachweislich 40 Prozent weniger Behandlungsstunden als andere bewährte Verfahren. Die Wirksamkeit dieser Methode ist wissenschaftlich gut belegt. Der eigentliche Wirkmechanismus wurde hingegen bisher nicht definitiv geklärt.

Die vier Buchstaben stehen für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, was auf Deutsch Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung bedeutet. Das englische Wort reprocessing heißt Wiederaufarbeitung.

Ein Therapeut sollte unbedingt auch psychotherapeutisch in dem Störungsbild ausgebildet und erfahren sein, in dem er EMDR anwenden möchte.

Seit 1991 wird EMDR in der Traumatherapie in Deutschland angewendet. Viele Studien belegen ihre Wirksamkeit. 2006 hat der wissenschaftliche Beirat für Psychotherapie diese Methode als wissenschaftlich begründete Psychotherapiemethode anerkannt.

Entspannungsverfahren2024-02-27T15:37:52+01:00

Angst, Aggression und Wut gehören neben Freude und Interesse zu den fünf Grundaffekten. Das sind vorübergehende Gemütserregungen, ausgelöst durch äußere Anlässe oder innere psychische Vorgänge. Mit standardisierten Entspannungsverfahren kann fast jeder Mensch lernen, seine Affekte zu regulieren. Dadurch empfindet man körperlich und psychisch weniger Stress und wird insgesamt stabiler.

Selbstaktive standardisierte Entspannungsverfahren sind einfach zu erlernen. Dazu gehören die progressive Muskelentspannung nach Edmund Jacobson, häufig auch progressive Muskelrelaxation genannt, oder das autogene Training nach Johannes Schultz. Beide Verfahren haben eine sehr hohe medizinische Wirksamkeit. Menschen, die diese Verfahren über eine längere Zeit ausüben, können den Entspannungszustand meist in Sekundenschnelle und in fast jeder Situation selbst auslösen.

Der deutsche Nervenarzt Schultz entdeckte in der Auseinandersetzung mit der Hypnose, dass der Mensch durch Selbstkonzentration einen tiefen Entspannungszustand herbeiführen kann. Dieser kann es dem Patienten ermöglichen, Affekte selbst zu regulieren und damit psychisch gesünder zu werden.

Die medizinische Wirksamkeit von progressiver Muskelentspannung und autogenem Training wurde durch sehr viele Studien belegt. Jacobson und Schultz stellten ihre Arbeiten jeweils selbst in einen wissenschaftlichen Diskurs. Es konnte längst nachgewiesen werden, dass leichte und mittelgradige Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, Schlafstörungen, chronische Schmerzen und psychosomatische Erkrankungen dank dieser Verfahren deutlich gelindert werden können.

Familienaufstellung2024-02-27T17:31:46+01:00

Allgemein versteht man unter einer Familienaufstellung eine Methode aus der Systemischen Psychotherapie. Diese geht auf die sogenannte Familienskulptur zurück, die von Virginia Satir in den 1970er Jahren entwickelt wurde.

Ziel beider Methoden ist es, Beziehungen zwischen Familienmitgliedern oder Mitgliedern einer Gruppe bildhaft darzustellen und so die damit verbundenen Wahrnehmungen, Gefühle und Gedanken bewusstzumachen. Dabei werden häufig auch bisher unbewusste Konflikte oder ungünstige Beziehungsmuster aufgedeckt. Diese können durch die aktuelle Situation, aber auch durch Einflüsse aus der Vergangenheit geprägt sein.

In der Systemischen Therapie geht man davon aus, dass Gefühle und Verhalten eines Menschen durch Regeln, Verhaltensmuster und Beziehungen innerhalb einer Familie geprägt sind – und das oft über mehrere Generationen hinweg. Sowohl die Familienskulptur als auch die Aufstellung sollen dem Ratsuchenden solche Zusammenhänge deutlich machen – und ihm so dabei helfen, problematische Verhaltensweisen und Beziehungsmuster zu verändern.

Eine Familienaufstellung läuft nach einem ähnlichen Prinzip ab wie die Familienskulptur, findet jedoch häufig in einer Gruppe aus zufällig zusammengewürfelten Personen statt. Eine Person aus der Gruppe, die ein Problem bearbeiten möchte oder etwas über sich erfahren möchte, meldet sich als „Aufsteller“. Der Aufstellungsleiter stellt nun zunächst Fragen zur Problematik selbst, zur Vorgeschichte des Ratsuchenden und zu den Personen, die bei der Problematik aktuell und in der Vergangenheit eine Rolle gespielt haben.

Anschließend wählt der Aufsteller aus der Gruppe „Stellvertreter“ für diese Personen aus. Er stellt diese – ähnlich wie bei einer Familienskulptur – so im Raum auf, dass sie für ihn in der „richtigen Beziehung“ zueinander stehen. Dabei können die Stellvertreter zum Beispiel näher oder weiter voneinander entfernt stehen, sie können sich einander zuwenden, seitlich oder mit dem Rücken zueinander stehen, sie können in aufrechter, gebückter oder zusammengekauerter Haltung platziert werden.

Ähnlich wie bei einer Familienskulptur berichten die Stellvertreter anschließend, wie es ihnen in der zugewiesenen Haltung geht. Die Muster, die dabei aufgedeckt werden, ähneln angeblich oft auf überraschende Weise den Beziehungen zwischen den realen Personen.

Familientherapie2024-02-27T17:32:24+01:00

Mit Familientherapie ist keine Therapierichtung im eigentlichen Sinn gemeint, sondern ganz allgemein Therapie mit Familien. Im Gegensatz zur „klassischen“ Psychotherapie, bei der ein einzelner Klient behandelt wird, werden hier also auch andere Familienmitglieder bzw. wichtige Bezugspersonen in die Therapie einbezogen.

Der engste Zusammenhang zwischen Familientherapie und therapeutischen Richtungen besteht zur systemischen Therapie, die aus der therapeutischen Arbeit mit Familien entstanden ist. Jedoch wird auch in anderen Richtungen mit Familien gearbeitet, so gibt es beispielsweise psychoanalytische und verhaltenstherapeutische Familientherapien.

In einer Familientherapie wird versucht, Veränderungen des Systems „Familie“ anzustoßen. Dabei sieht sich der Therapeut nicht als Experte, der eine Diagnose stellt und Lösungen vorgibt. Stattdessen unterstützt er die Familie dabei, Schwierigkeiten aufzulösen, neue Perspektiven zu finden und befriedigendere Formen des Zusammenlebens zu entwickeln.

Dabei nimmt der Therapeut eine typische Grundhaltung ein: Er behandelt alle Beteiligten mit Respekt und Wertschätzung und zeigt Interesse an ihren bisherigen Handlungsweisen und Lebenseinstellungen. Er betrachtet die unterschiedlichen Sichtweisen, Annahmen und Überzeugungen der einzelnen Familienmitglieder unvoreingenommen und macht deutlich, dass solche Unterschiede etwas ganz Normales sind und es sich lohnt, in der Therapie damit zu arbeiten.

 

Gestalttherapie2024-02-27T17:31:12+01:00

Die Gestalttherapie wurde in den 40er Jahren von Fritz und Lore Perls, beide zu der Zeit als Psychoanalytiker tätig, sowie dem Soziologen Paul Goodman entwickelt und beschrieben.

Es folgen einige Schlüsselbegriffe der Gestalttheorie, die als richtungsweisende Prinzipien in der Arbeit mit dem Gestaltansatz gelten.

Wachstum

Die Gestalttherapie geht von einem lebenslangen Wachstumsprozess aus sowie dem Potential und der inneren Motivation von Menschen zu geistig-seelischer Gesundheit, Wachstum und kreativen Lösungen. Die Person und ihr Umfeld werden als ein Feld ständiger Wechselwirkung und gegenseitiger Beeinflussung gesehen. In kreativer Anpassung gestaltet die Person ihre Kontaktprozesse mit der Umwelt. Anpassungsformen, die in der Vergangenheit sinnhafte Antworten auf defizitäre und destruktive Erziehungs- und Umwelteinflüsse gewesen sein mögen, sind in der Gegenwart sowohl für die Personen, als auch für die Umwelt oft dysfunktional und zerstörerisch. Indem diese Anpassungsformen im Dialog und mit bewusstseinsfördernden, erlebensorientierten Methoden aufgearbeitet werden, können Möglichkeiten zur Neugestaltung erkannt und realisiert werden.

Gegenwart

Die Beschäftigung mit Fragen bzw. Problemen, die in gegenwärtigen Erlebnissen auftauchen, sind meist der Ausgangspunkt für die Erforschung des Selbst und der dabei deutlich werdenden Wachstumshemmnisse. Vergangenes, bzw. die Bedeutung und der Umgang damit, können nur beeinflusst werden, indem sie es im “Hier und Jetzt” dem Erleben zugänglich werden.

Dialog

Entscheidend für die Wirkung der Gestalttherapie ist die dialogische Haltung der/des GestalttherapeutIn. Sie/er tritt den Klienten nicht als überlegene/r ExpertIn gegenüber. Er/sie begegnet ihnen vielmehr als persönlich erkennbarer, verständnisvoller Mensch, der sie mit Interesse und Engagement auf ihrer Entdeckungsreise begleitet.

Erfahrung

In der Gestalttherapie wird weniger “darüber geredet”, interpretiert oder analysiert. Durch den Dialog und die Betonung des Erlebens im Hier und Jetzt wird die Wahrnehmung von KlientInnen sensibilisiert und die Bewusstwerdung von Empfindungen, Gefühlen, Bedürfnissen, Phantasien gefördert. Körperliches Nachspüren und aus der Situation entwickeltes Experimentieren mit neuen Verhaltensweisen unterstützen einen Veränderungsprozess.

Gruppentherapie2024-02-27T17:30:35+01:00

Bei der Gruppenpsychotherapie kommen mehrere Patienten in einer Gruppe zusammen und werden dort gemeinsam behandelt. Dabei wird die psychische und soziale Dynamik in der Gruppe genutzt, um Therapieziele zu erreichen.

In der Gruppe berichten die Patienten relativ frei oder vom Therapeuten angeleitet über ihre Probleme und die damit verbundenen Gefühle. Dabei erhalten sie von den anderen Teilnehmern eine Rückmeldung (Feedback): etwa, wie diese die Probleme einschätzen oder welche Anregungen sie haben, um die Probleme zu lösen. Jedem Teilnehmer steht es dabei frei, wie weit er sich öffnet und den anderen Teilnehmern Einblick in seine Probleme gibt.

Viele Menschen haben zum Beispiel Probleme, zufriedenstellende Beziehungen zu anderen aufzubauen oder ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und auszudrücken. Oft liegen die Ursachen für diese Probleme in Erfahrungen in der Kindheit – etwa, wenn die Eltern ihre Kinder sehr streng erzogen haben, sie geschlagen oder emotional vernachlässigt haben.

Die Therapiegruppen können aus unterschiedlich vielen Teilnehmern bestehen. Dabei gilt eine Gruppengröße von vier Patienten als Minimum. Die Gruppe kann jedoch auch aus acht bis zehn Teilnehmern bestehen. Meist wird die Therapiegruppe von einem, manchmal auch von zwei Therapeuten geleitet. Während der Therapiesitzungen sitzen die Teilnehmer in der Regel im Kreis, so dass sie sich gegenseitig anschauen können.

Eine Gruppe kann geschlossen sein, das heißt, die Gruppe besteht vom Anfang bis zum Ende aus den gleichen Teilnehmern. Häufiger sind jedoch offene Gruppen, bei denen Teilnehmer, die die Therapie beendet haben, die Gruppe verlassen und die frei werdenden Plätze durch neue Teilnehmer besetzt werden.

Die Gruppensitzungen dauern in der Regel 90 Minuten. Bei einer ambulanten Therapie finden sie meist einmal in der Woche statt, bei einer stationären Gruppentherapie können auch mehrere Sitzungen pro Woche stattfinden.

Hypnosetherapie2024-02-27T17:29:57+01:00

Wie eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien und die klinische Erfahrung zeigen, können psychische Probleme wirkungsvoll mit Hypnotherapie behandelt werden. Zu den Anwendungsbereichen zählen Ängste, Depressionen, Folgen traumatischer Erfahrungen, Suchtverhalten, psychosomatische Störungen, chronische Schmerzen etc.
Im medizinischen Bereich wird Hypnose mit Erfolg bei Herz-Kreislauf-Problemen, Magen-Darm-Erkrankungen und Hauterkrankungen eingesetzt. In der Krebsbehandlung kann mit Hilfe der Hypnose eine Reduktion von Schmerzen, Ängsten oder Nebenwirkungen einer Chemotherapie erreicht werden. Weitere medizinische Anwendungsfelder sind die Geburtshilfe und die Erste Hilfe.

Hypnose ist ein wirksames Behandlungsverfahren, und als solches gehört es nur in die Hände qualifizierter und verantwortungsvoller Therapeuten!

Ein(e) vertrauenswürdige(r) Therapeut(in) sollte über ein Zertifikat einer seriösen Hypnosegesellschaft verfügen, die dafür bürgt, dass der/die Therapeut(in) bei dem betreffenden Institut eine solide Hypnoseausbildung absolviert hat.

Körpertherapie (KBT)2024-02-27T15:42:29+01:00

Die Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) ist eine körperorientierte psychotherapeutische Methode, bei der Wahrnehmung und Bewegung als Grundlage des Denkens, Fühlens und Handelns diagnostisch und therapeutisch genutzt werden. Theoretischer Hintergrund der KBT sind Psychoanalyse, Entwicklungspsychologie und Lerntheorie.

Zur therapeutischen Arbeit gehört ein Handlungsteil, bei dem die Selbstwahrnehmung in Ruhe und Bewegung, in der Beziehung zum umgebenden Raum und zur Zeit angeregt wird. Das Erlebte wird auf tiefenpsychologisch orientierter Grundlage reflektiert und durch Assoziationen vertieft. Dabei können Erinnerungen belebt werden, die bis in die frühe Kindheit zurückreichen.

Unbewältigte Konflikte schlagen sich auch im körperlichen Ausdruck als Haltung, Bewegung und Verhalten nieder. Hier setzt eine Besonderheit der KBT an: die Arbeit mit Symbolen, die die Fähigkeit fördert, bisher nicht in Worte fassbare Gefühle differenzieren und mitteilen zu können. Dadurch kann die aktuelle Beziehung zu sich und anderen vor dem Hintergrund früherer Erfahrungen begreifbar werden.

Die gewonnenen Erkenntnisse können innerhalb der Therapie zu neuen Möglichkeiten führen: Über die Betrachtung, Abwägung und Distanzierung von belastenden und kränkenden Erfahrungen werden Selbstvertrauen und Handlungskompetenz gestärkt. Dabei werden spielerisch neue, oft verblüffende Lösungswege deutlich.

Kunsttherapie2024-02-27T15:41:54+01:00

Im kunsttherapeutischen Kontext werden Bilder ebenso als diagnostisches Mittel eingesetzt, um persönliche Probleme zu erkennen, als auch, um positive Entwicklungspotentiale zu bestimmen. Somit kann an die durch ein Bild ersichtlich gewordenen Ressourcen des Menschen angeknüpft werden, um ihn in seiner weiteren Entwicklung zu stabilisieren und zu fördern. Kunsttherapie bietet eine ganzheitliche Möglichkeit, den Menschen zu behandeln, sowohl durch sinnliche als auch geistige Erfassung und Verarbeitung von individuellen Themen. In der Begegnung mit dem eigenen Bild, das Ausdruck von bewussten oder unbewussten Gefühlen und Bedürfnissen der PatientInnen ist, bietet die kunsttherapeutische Intervention eine Basis zur Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit. Sie trägt des Weiteren zur Entwicklung von Identität und Autonomie bei. Der Mensch erlernt kreative Einstellungen und erfährt schließlich durch die künstlerische Betätigung eine Stabilisierung des Selbstvertrauens.

Als nonverbale Therapieform bietet sich die Kunsttherapie insbesondere in Bereichen an, in denen der Mensch einen Sprachausdruck ‚verweigert’ (sei es aus emotionalen oder anderen Gründen) oder diesem nicht mehr, bzw. noch nicht zugänglich ist. Im Bild können notwendige Voraussetzungen geschaffen werden, sprachliche Seiten des Menschen zu aktivieren. Kunsttherapie dient somit der Förderung des Kommunikations- und Interaktionspotentials.

Life-Coaching2024-02-27T15:29:13+01:00

Life-Coaching ist ein breit gefasstes Coaching-Konzept, das – im Gegensatz zum Business-Coaching – alle Lebensbereiche umfasst. In der Regel steht beim Life-Coaching die persönliche Weiterentwicklung des Klienten im Fokus des Veränderungsprozesses.

Mobile Beratung2024-02-27T15:30:29+01:00

Die mobile Beratung ist eine aufsuchende Form der Unterstützung für Ratsuchende. Der Therapeut/ Coach/ Berater kommt zu Ihnen. Dies ist besonders hilfreich, wenn man selbst nicht mobil ist und keine Möglichkeit hat, Gesprächstermine in einer Einrichtung wahrzunehmen. Zu beachten ist hier, dass unter Umständen zusätzliche Kosten für den Aufwand der Anfahrt in Rechnung gestellt werden.

Musiktherapie2024-02-27T15:41:17+01:00

In der Musiktherapie ist Musik Gegenstand und damit Bezugspunkt für Patient und Therapeut in der materialen Welt. An ihm können sich Wahrnehmungs-, Erlebnis-, Symbolisierungs- und Beziehungsfähigkeit des Individuums entwickeln. Rezeption, Produktion und Reproduktion von Musik setzen intrapsychische und intrapersonelle Prozesse in Gang und haben dabei sowohl diagnostische als auch therapeutische Funktion. Das musikalische Material eignet sich, Ressourcen zu aktivieren und individuell bedeutsame Erlebniszusammenhänge zu konkretisieren, was zum Ausgangspunkt für weitere Bearbeitung genommen wird.

Online-Therapie2024-02-27T15:40:44+01:00

Einmal in der Woche in die Praxis fahren, 50 Minuten Zeit für das Gespräch mit dem Therapeuten, dazwischen die in der Therapie besprochenen Aufgaben ausführen: So sieht eine Psychotherapie in vielen Fällen aus. Doch das könnte sich in den nächsten Jahren ändern. Schon jetzt gibt es immer mehr Angebote, bei denen eine Beratung oder Therapie für psychische Probleme über elektronische Medien angeboten wird, zum Beispiel per Internet, Video-Telefonat, E-Mail, Smartphone-App, Chat, Telefonat oder SMS.

Solche Angebote können eine sinnvolle Ergänzung zur psychotherapeutischen Behandlung in einer Praxis oder Klinik sein und dazu beitragen, die Versorgung psychisch kranker Menschen zu verbessern.

Laut einer repräsentativen Untersuchung ist in Deutschland auch die Bereitschaft, das Internet bei psychischen Problemen zu nutzen, hoch: So geben die Hälfte der deutschen Internetnutzer an, dass sie im Bedarfsfall das Internet nutzen würden. Dabei steht zwar die Suche nach Informationen über die Erkrankung im Vordergrund. Viele würden das Internet aber auch für die Psychotherapeuten-Suche, für eine Online-Beratung oder zur Vorbeugung, Behandlung oder Nachsorge einer psychischen Erkrankung nutzen.

Die Gründe, warum internetbasierte Ansätze genutzt werden, sind dabei unterschiedlich: Etwa ein Drittel der Nutzer entscheidet sich dafür, weil sie keine traditionelle Psychotherapie machen möchten. Ein Drittel möchte eigentlich eine herkömmliche Psychotherapie machen, kann dies aber nicht – entweder aus praktischen Gründen oder aus psychologischen Gründen, etwa aus Scham oder starker Angst. Ein weiteres Drittel war schon in einer traditionellen Therapie und möchte nun eine neue Behandlungsform ausprobieren.

Paartherapie2024-02-27T15:40:10+01:00

In einer Paartherapie geht es darum, akute oder chronische Konflikte in einer Partnerschaft zu bearbeiten und zu überwinden. Ziel der Therapie ist es, die Kommunikations-, Beziehungs- und Partnerschafts-Fähigkeiten der beiden Partner zu stärken. Im Lauf der Therapie lernen beide Partner, die Hintergründe der Konflikte und ihren eigenen Anteil daran und gleichzeitig ihren Partner besser zu verstehen. Außerdem erarbeiten sie gemeinsam mit dem Therapeuten Strategien, um Probleme und Stresssituationen besser zu bewältigen.

Eine wichtige Voraussetzung für eine Paartherapie ist, dass beide Partner einverstanden sind, die Therapie zu machen und bereit sind, aktiv an Veränderungen mitzuarbeiten. In der Regel werden die Partner gemeinsam zu den Therapiestunden eingeladen. Es kann aber auch sinnvoll sein, von Zeit zu Zeit mit einem oder beiden Partnern Einzelsitzungen durchzuführen.

Im Gegensatz zu einer Paar- oder Eheberatung ist eine Paartherapie meist langfristiger angelegt und geht bei der Bearbeitung der Probleme mehr in die Tiefe. Allerdings können die Übergänge zwischen Eheberatung und Paartherapie fließend sein, weil beide Begriffe nicht gesetzlich geschützt sind.

Psychodrama2024-02-27T15:39:35+01:00

Das Psychodrama ist eine Therapieform, die von dem Psychiater und Soziologen Jacob Levy Moreno (1890-1974) begründet wurde. Es ist eine Form der Gruppenpsychotherapie, die von der humantischen Psychologie, aber auch von psychodynamischen Ansätzen beeinflusst ist.

Beim Psychodrama werden emotionale Probleme und zwischenmenschliche Konflikte in kreativen, einem Theaterstück ähnlichen Szenen dargestellt und auf diese Weise bearbeitet. Indem die Teilnehmer*innen aktiv handeln, soll ein intensiveres emotionales Erleben ausgelöst werden, als wenn lediglich über Probleme gesprochen wird. Im Unterschied zu anderen Psychotherapie-Methoden ist das Psychodrama also vor allem eine Aktionsmethode.

Der Begriff Psychodrama setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern „Drama“ für Handlung und „Psyche“ für Seele. Es geht im Psychodrama also darum, die inneren seelischen Vorgänge spielerisch sichtbar zu machen.

Jacob Levy Morenos Sichtweise ist von einem humanistischen Menschenbild geprägt. Er ging davon aus, dass in jedem Menschen ein kreatives Potential steckt und dass Wachstums- und Veränderungsprozesse ein Leben lang möglich sind.

Zentrale Eigenschaften des Menschen sind aus Morenos Sicht Autonomie und soziale Kompetenzen. Weiterer wichtige Aspekte sind für ihn die Zugehörigkeit des Menschen zu Gruppen und seine Angewiesenheit auf andere Menschen.

Nach Moreno lernt jeder Mensch in seinem sozialen Bezugssystem bestimmte Rollen und übt sie entsprechend aus. Das können starre, gesellschaftlich vorgegebene Handlungsmuster sein. Sie können aber durch das kreative, aktive Ausüben einer Rolle neugestaltet und verändert werden. All diese Fähigkeiten müssen jedoch gefördert werden.

Das Psychodrama ist aus Sicht Morenos ein Ansatz, diese Fähigkeiten zu fördern und zu entfalten. Wesentliche Aspekte sind für ihn dabei die Begegnung zwischen den Gruppenteilnehmern, das Konzept der Empathie (Einfühlung) in andere und das Erleben im Hier und Jetzt. Moreno war der erste, der den Begriff Gruppenpsychotherapie verwendete.

Psychologische Beratung2024-02-27T15:26:47+01:00

Eine Psychologische Beratung ist eine Lebensberatung in verschiedenen Problemfällen. Ziel ist eine lösende, klärende und unterstützende Betreuung des Klienten.

Reflexintegrationstraining (RIT)2024-02-11T15:42:08+01:00

Reflexintegrationstraining und ist ein Bewegungsprogramm für Kinder und Jugendliche mit Lern- und Verhaltensproblemen in der Schule und im Alltag. Es ist vergleichbar mit einer Gymnastik ohne Geräte und kann bei folgenden Themen hilfreich sein:

  • Fehlendes flüssiges Lesen, Schreiben und Rechnen
  • Unkonzentriertheit
  • Körperliche Unruhe
  • Schlechte Körperkoordination 
  • Fein- und / oder grobmotorische Schwächen

Mögliche Ursachen für diese Themen können noch aktive frühkindliche Reflexe sein. Das daraus entstehende Ungleichgewicht in den Bereichen der Nervenverbindungen und der Muskulatur kann sich wie oben aufgeführt zeigen.

Schematherapie2024-02-27T15:39:04+01:00

Die Schematherapie wurde von Jeffrey Young in den 1990er Jahren in den USA entwickelt. Sein Ziel war es, auf diese Weise auch schwer behandelbaren Patienten, etwa mit chronischen Depressionen oder Borderline-Persönlichkeitsstörungen, helfen zu können.
Die Schematherapie basiert auf den Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie und erweitert sie um erlebnis- und handlungsorientierte Vorgehensweisen. Ein wichtiges Element der Therapie ist die bewusste Gestaltung der Beziehung zwischen Therapeut und Patient.

Was ist ein Schema?

Mit einem Schema? Ein Schema ist ein typisches Muster von Gefühlen, Gedanken und Empfindungen, welches das Verhalten steuert. Dieses Muster wird in der Kindheit erlernt. Die Schemata dienen dazu, die wichtigsten psychischen Bedürfnisse (Grundbedürfnisse) eines Menschen zu befriedigen, etwa das Bedürfnis nach sicheren Bindungen bzw. zufriedenstellenden Beziehungen oder das Bedürfnis nach Autonomie. Wurden die Grundbedürfnisse in der Kindheit häufig nicht befriedigt, können ungünstige Schemata entstehen. Sie wirken sich langfristig negativ auf das Leben des Betroffenen und auf seine Beziehungen zu anderen Menschen aus.

In der Schematherapie geht es nun darum, die ungünstigen Erlebens- und Verhaltensmuster, die im Lauf der Lebensgeschichte entstanden sind, bewusstzumachen und so zu verändern, dass der Betroffene seine Gefühle und sein Verhalten besser regulieren und seine Bedürfnisse auf eine günstigere Weise befriedigen kann. Dadurch reduzieren sich langfristig auch die psychischen Belastungen und psychischen Symptome.

Supervision2024-02-27T15:29:58+01:00

Die Supervision bedeutet Beratung für Organisationen und Personen, deren primäre Aufgabe die Arbeit am und mit Menschen ist. Diese müssen in der Spannung zwischen Nähe und Distanz immer wieder ihre professionelle Position zu ihren Klient*innen neu finden. Für diese höchst anspruchsvolle Beziehungsarbeit ist die Supervision unerlässlich. Supervision ermöglicht eine kontinuierliche Reflexion der beruflichen Rolle. Sie richtet sich dabei an Einzelpersonen, Gruppen oder Teams. Supervision ist eingebunden in das Organisationsgefüge und leistet einen Beitrag zur Organisationsentwicklung.

Systemische Therapie2024-02-27T17:32:59+01:00

Die Systemische Therapie hat sich aus der Arbeit mit Familien entwickelt. Theoretische Grundlage heutiger Systemischer Therapie sind Kommunikationstheorie, Kybernetik, Systemtheorie und sozialer Konstruktivismus. Kerngedanke der Systemischen Therapie ist die Annahme, dass der Schlüssel zum Verständnis und zur Veränderung von Problemen weniger in der behandelten Person allein liegt, sondern im (familiären) Zusammenhang, in dem das Problem steht, zu finden ist. Sie stellt neben Psychoanalyse, Verhaltenstherapie und den humanistischen Therapien eine weitere bedeutende Therapieform dar.

Systemische Therapie ist an Beziehungsprozessen der Personen interessiert, die an der Entstehung und Aufrechterhaltung eines Problems beteiligt und daher auch für Veränderungs- und Lösungsprozesse von Bedeutung sind. Dazu gehören nicht unbedingt nur Familienmitglieder, auch andere Personen oder Institutionen können von Bedeutung sein. Die beteiligten Personen müssen bei einer Systemischen Therapie jedoch nicht unbedingt anwesend sein.

Verwendet werden in der systemischen Gesprächsführung zirkuläre Fragen sowie weitere Frage- und Interventionstechniken, die gleichermaßen dazu dienen, das Problem und die Sicht darauf zu erkennen und diese zu verstören und somit neue Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten eröffnen.

Die Systemische Therapie arbeitet neben Familien auch mit Einzelpersonen, Paaren (Paartherapie) und Organisationen. Im Gegensatz zu vielen anderen Therapien können die Sitzungen in unregelmäßigen und oft größeren Abständen stattfinden, dies richtet sich nach dem Bedarf der Klienten.

Der Nutzen und die Wirksamkeit der Systemischen Therapie konnten ausreichend belegt werden. Dabei wurde die Wirksamkeit für fünf Störungsbereiche nachgewiesen:

  • Angststörungen und Zwangsstörungen
  • Unipolare depressive Störungen
  • Schizophrenie
  • Substanzkonsumstörungen
  • Essstörungen
Traumatherapie2024-02-27T15:38:27+01:00

Bei einer posttraumatischen Belastungsstörung oder wenn man sich durch ein traumatisches Ereignis stark belastet fühlt, ist es günstig, rasch eine Psychotherapie zu beginnen. Es gibt eine Reihe wirksamer Therapiemethoden, die oft miteinander kombiniert werden. Die Therapie verläuft unabhängig von den konkret eingesetzten Methoden meist sehr ähnlich:

  • im Therapieverlauf werden meist drei Phasen unterschieden: Stabilisierungsphase, Trauma-Konfrontation und Integrationsphase
  • ein wichtiges Element in der Therapie ist die Trauma-Konfrontation, bei der sich der Patient kontrolliert an das traumatische Geschehen erinnert und es auf diese Weise verarbeitet
  • Therapiemaßnahmen sind die Einbeziehung von Partner und Angehörigen, körpertherapeutische Verfahren und ggf. die Einnahme von Psychopharmaka
Traumcoaching2024-02-27T15:31:02+01:00

Wir nutzen Träume, um Zugänge zu Problemen, Ursachen von Problemen und Lösungen für die Probleme zu finden. Träume zeigen auch Potenziale, Ressourcen und Entwicklungsmöglichkeiten, die der träumenden Person vielleicht nicht bewusst sind und über das Coaching ins Leben integriert werden können. Die spezielle Arbeit mit Träumen unterscheidet sich je nach therapeutischer Ausrichtung etwas. Klient*innen werden aber immer ermutigt, über die eigenen Traumbilder in tieferen Kontakt mit sich selbst zu kommen und dadurch die Bedeutung ihrer Lebensthemen intuitiv zu erfassen. 

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