Die Tiergestützte Therapie ist eine Form der Psychotherapie oder Pädagogik, bei der Tiere gezielt in den therapeutischen Prozess einbezogen werden. Häufig kommen Hunde, Pferde oder Kleintiere zum Einsatz. Der Kontakt zu den Tieren kann emotionale, soziale und körperliche Fähigkeiten fördern und positive Veränderungen im Verhalten und Erleben unterstützen.
Im Mittelpunkt steht die Beziehung zwischen Mensch und Tier. Tiere wirken oft beruhigend, motivierend und vertrauensbildend. Sie können Ängste reduzieren, Selbstvertrauen stärken und soziale Interaktionen erleichtern. Besonders Kinder, Menschen mit Entwicklungsstörungen, Ängsten oder Depressionen profitieren von dieser Form der Therapie.
Die Arbeit mit Tieren kann aktiv oder passiv erfolgen: Mal wird durch Spiel, Bewegung oder Pflege Interaktion gefördert, mal dient allein die Anwesenheit des Tieres als unterstützendes Element. Ziel der tiergestützten Therapie ist es, emotionale Stabilität, soziale Fähigkeiten und Wohlbefinden zu stärken und den Klienten in seiner persönlichen Entwicklung zu begleiten.

