Die Interkulturelle Psychotherapie beschäftigt sich mit den psychischen Bedürfnissen von Menschen aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Sie berücksichtigt, dass Kultur, Sprache, Werte und Traditionen die Wahrnehmung von Problemen, den Umgang mit Gefühlen und das Verhalten in sozialen Situationen stark beeinflussen.

In der Therapie geht es darum, kulturelle Unterschiede zu erkennen und zu respektieren. Der Therapeut arbeitet sensibel mit den persönlichen und kulturellen Erfahrungen des Klienten, um Missverständnisse zu vermeiden und Vertrauen aufzubauen. Auch Themen wie Migration, Diskriminierung oder kulturelle Anpassung können eine Rolle spielen.

Ziel der interkulturellen Psychotherapie ist es, individuelle Lösungen zu entwickeln, die die persönliche Situation und kulturelle Prägung berücksichtigen. Dabei werden Ressourcen und Stärken des Klienten aktiviert, um Selbstbewusstsein, emotionale Stabilität und Lebensqualität zu fördern.