Die Humanistische Psychotherapie stellt den Menschen mit seinen eigenen Erfahrungen, Gefühlen und Bedürfnissen in den Mittelpunkt. Sie geht davon aus, dass jeder Mensch das Potenzial besitzt, sich selbst zu verstehen, zu entwickeln und ein erfülltes Leben zu führen. Probleme entstehen demnach oft, wenn persönliche Werte, Bedürfnisse oder Ziele nicht ausreichend beachtet werden.
Im Mittelpunkt dieser Therapie stehen Selbstwahrnehmung, Selbstentfaltung und persönliche Verantwortung. Der Therapeut unterstützt den Klienten, eigene Ressourcen zu erkennen und Lösungen auf Basis der eigenen Stärken zu finden. Anders als in stark strukturierenden Therapien gibt es hier keine festen Regeln oder Vorschriften – der Prozess wird individuell gestaltet.
Zu den zentralen Methoden zählen Gesprächstechniken, kreative Ausdrucksformen wie Kunst oder Musik und Körperübungen, die helfen, Gefühle und Gedanken bewusst wahrzunehmen. Ziel ist es, Selbstvertrauen zu stärken, innere Konflikte zu lösen und persönliche Entwicklung zu fördern. Die Humanistische Psychotherapie eignet sich besonders für Menschen, die Orientierung, Lebenssinn oder persönliche Weiterentwicklung suchen.

